Die 5 Typen der BULLSHIT-Jobs!

Hattest du schon mal das Gefühl, dass deine Arbeit sinnlos ist? Und das obwohl du sogar sehr gut verdienst? Falls ja, dann solltest du mal genauer hinschauen. Du darfst dich mal selbst fragen, ob es für die Gesellschaft einen Unterschied machen würde, wenn du gewisse Bullshit-Tätigkeiten einfach gar nicht mehr machen würdest. Denn der Anthropologe und Dozent David Graeber hat mit seinem Werk „Bullshit-Jobs“ in ein Wespennest gestochen. Zudem hat er mit seinen wissenschaftlichen Untersuchungen einen Nerv der Zeit getroffen.

Was ist ein Bullshit-Job?

Wäre die Welt ein besserer Ort ohne Bullshit-Jobs? Ja! Im Allgemeinen unterscheidet David Graeber zwischen guten Jobs, Scheiß-Jobs und Bullshit-Jobs. Der Unterschied ist schnell erklärt. Gute Jobs haben auch gute Arbeitsbedingungen und werden als gesellschaftlich wertvoll empfunden. Demgegenüber können Scheißjobs ebenso als gesellschaftlich wertvoll erlebt, allerdings mit schlechten Arbeitsbedingungen incl. schlechter Bezahlung. Jobs die eigentlich (fast) keiner machen möchte, aber muss.

Schwieriger wird es dann wenn es darum geht von einem Bullshit-Job zu sprechen. Ab wann ist es wirklich schon ein Bullshit-Job? Denn schlechte Bezahlung alleine macht noch keinen Bullshit-Job, sondern viel eher einen Scheißjob. Manche Bullshit-Jobs sind sogar exzellent bezahlt. Um die Sache abzukürzen, bringe ich nun David Graeber´s Definition als Hilfestellung um einen Bullshit-Job zu erkennen:

„Ein Bullshit-Job ist eine Form der bezahlten Anstellung, die so vollkommen sinnlos, unnötig oder gefährlich ist, dass selbst derjenige, der sie ausführt, ihre Existenz nicht rechtfertigen kann, obwohl er sich im Rahmen der Beschäftigungsbedingungen verpflichtet fühlt, so zu tun, als sei dies nicht der Fall.“
(Graeber, D., 2020, S. 40)

Wie häufig sind Bullshit-Jobs?

Nun wissen wir was Bullshit-Jobs sind. Doch sind solche Bullshit-Jobs eher wie die Nadel im Heuhaufen oder doch etwas häufiger? Bullshit-Jobs spezifische Studien (z.B. die YouGov-Studie) offenbaren, dass sich mindestens 37% aller Jobs (!!!) per Definition um Bullshit-Jobs handelt. Rein praktisch würde es gesellschaftlich niemanden auffallen, wenn diese Jobs plötzlich niemand mehr machen würde. Vielmehr wäre die Welt ein besserer Ort. Zudem müssten wir nur 15 bis 20 Stunden (das ist schon sehr hoch gerechnet) arbeiten um die selbe Produktivität zu erzielen wie mit Bullshit-Jobs.

David Graeber (Bild-Quelle: Wiki)
In Memorian: David Graeber

Die fünf wichtigsten Typen der Bullshit-Jobs

I – Der Lakai

Ein Lakai hat stets jemanden der über ihm steht. Früher waren es Adelige und heute sind es Vorgesetzte oder superreiche Unternehmer, welche Lakaien einstellen. Die Funktion des Lakaien ist jedoch es nicht, sinnvolle Tätigkeiten zum Zwecke einer gesellschaftlichen Wertschöpfung zu verrichten.

Selbstverständlich ist es nicht ganz ausgeschlossen, dass der Lakai auch hin und wieder eine sinnvolle Tätigkeit aufgetragen bekommt. Allerdings ist der Lakai vielmehr ein sichtbarer Untertan, welcher die Wichtigkeit seines Vorgesetzten unterstreichen soll. So stellen auch Manager und Vorstandsmitglieder zahlreiche Assistenten ein, welche nach außen hin symbolisieren sollen, dass der Manager selbst zuviel zu tun hat. Anstatt Anrufe oder E-Mails persönlich zu beantworten, übernimmt dies der Lakai. Paradoxerweise  kommt es in der Praxis allerdings nicht selten vor, dass der Lakai Aufgaben des Vorgesetzten übernimmt, während sich der Manager selbst den Großteil der Arbeitszeit langweilt. Im Endeffekt wirkt es dann so, als hätte der Manager am Ende des Tages sehr viel geleistet, obwohl er tatsächlich keinen Finger krumm gemacht hat.

II – Der Schläger

Die Tätigkeitsziele von Schlägern zeichnen sich durch deren aggressives, schädliches oder manipulatives Verhalten gegenüber den KundInnen oder Konkurrenten aus. In manchen Berufen gehen der Typus des Schlägers auch soweit, Andere zu täuschen, hinters Licht zu führen oder unter Druck zu setzen.

Zur Bullshitjob-Kategorie der Schläger zählen beispielsweise PR-Berater, Unternehmensanwälte, Telefonwerber oder Lobbyisten und haben die Funktion dem Auftraggeber einen Vorteil gegenüber Anderen zu verschaffen. Wie auch die Schlägertrupps von Gangsterbanden haben dieser Berufstypus auch negative Auswirkungen auf die Gesellschaft als Ganzes.

Doch aus welchen Gründen lassen sich diese Berufe zu Schlägern kategorisieren? Beispielsweise sind es Unternehmensanwälte, welche dem Auftraggeber durch aggressives (also nicht im Sinne der Gerechtigkeit) zu ihrem Recht gegenüber anderen Unternehmen oder MitarbeiterInnen verhelfen. Ein bekanntes – allerdings fiktives – Beispiel hierfür ist in der populären Anwaltsserie SUITS zu finden. Für den Protagonisten Harvey Specter scheint eine perfekte Erfolgsbilanz als Anwalt ganz oben zu stehen.

Die Werbeindustrie und illusorische Schönheitsstandards

Ein großes Feld der Schläger ist auch in der PR- und Werbeindustrie zu finden. So verfolgen PR-Berater das Ziel eine gezielte Wahrnehmung durch die Zielgruppen zu konstruieren. Dies ist nicht nur der Wirtschaft, sondern auch immer häufiger in der Politik zu finden. Mittlerweile beschäftigen manche Regierungen nicht mehr nur einen Pressesprecher, sondern ganze Abteilungen an PR- und Werbeprofis. Diese erfüllen den Zweck, den Auftraggeber – egal in welcher Situation – in gutem Licht erscheinen zu lassen. Die Wahrheit spielt hier längst keine Rolle mehr.

Spannend wird es auch bei Grafikern und Visual-Effect-Profis. Während die digitale Gestaltung einer Horde T-Rex oder Alienraumschiffen incl. Special-Effects von den Machern als sinnvoll erlebt wird, wird die Arbeit für die Werbeindustrie als eher frustrierend erlebt. Werbegrafiker berichten über Aufträge, in welchem die Wirkung von Produkten übertrieben dargestellt wird. Zudem werden mittels Photoshop surreale Schönheitsideale in die Öffentlichkeit transportiert. Diese verursachen wiederum zwanghafte Schönheitsstandards und machen die Menschen unglücklich.

Weitere Beispiele für mehrere Berufe gäbe es noch mehr als genug. Wesentlich ist, dass der Schläger durch aggressive, schädliche oder manipulative Tätigkeiten zwar mehr Erfolg für den Auftraggeber verspricht, doch den Individuen bzw. der Gesellschaft als Ganzes mehr schadet als nützt.

Fallen dir hierzu selbst Tätigkeiten aus deiner eigenen beruflichen Erfahrung ein, welche du dem Schläger-Typus der Bullshit-Jobs zuordnen würdest?

III – Der Flickschuster

Die Funktion des Typus Flickschuster ist es Probleme zu lösen, die es eigentlich nicht geben sollte. Dennoch wird der Flickschuster engagiert und dafür bezahlt diese hausgemachten Probleme zu lösen.

Wenn jemand eine undichte Stelle im Dach hat, ist es auch naheliegend einen Handwerker mit der Reparatur zu beauftragen, anstatt jemanden dafür zu bezahlen bei  Regen die vollen Wassereimer auszuwechseln.

Denken wir z.B. an ein Softwareprogramm, bei welchem es häufig zu Fehlermeldungen oder Abstürzen kommt. Das Unternehmen oder auch Privatpersonen, welche dann mit diesen nervigen Computerproblemen zu kämpfen haben, müssen dann nicht nur Zeit in die Fehlerbehebung investieren, sondern häufig sogar einen eigenen IT-Servicetechniker engagieren, welcher nur damit beschäftigt ist, vermeidbare Probleme zu beheben.

Viele Probleme in Unternehmen oder in der Produktentwicklung sind eine Konsequenz unqualifizierter Führung. Anstatt verantwortungsvolle Positionen mit qualifiziertem Personal zu besetzen, spielen in der Beförderungspolitik mancher Unternehmen jedoch andere Kriterien (z.B. Freunderlwirtschaft, Seilschaften, steuerbare MangerInnen, etc.) eine Rolle. Die dadurch entstehenden Produktmängel führen nicht nur zu mehr Beschwerden (dafür braucht es dann auch wieder eine eigenes Beschwerdemanagement) seitens der Kundschaft. Diese führen auch zu einem Mehraufwand in der Produktentwicklung und kostspieligen Reparaturarbeiten.

IV – Die Kästchenankreuzer

Dieser Tätigkeitsbereich ist heikel: Der Tätigkeitstypus der sogenannten Kästchenankreuzer hat die Funktion so zu tun, als würde er tatsächlich etwas von Relevanz tun. Tja, zumindest von außen betrachtet sieht es so aus, als würde hier tatsächlich etwas sinnvolles geleistet. Doch ein näherer Blick auf die Hintergründe der durchgeführten Aufgaben offenbart, dass die Kästchenankreuzer den eigentlichen Zweck oder die Wahrheit untergraben sollen.

Die Realität sieht nämlich anders aus als es der erste Blick ahnen lässt: Der Kästchenankreuzer erfüllt nämlich den Zweck nach außen eine Illusion von Kontrolle zu vermitteln. Denn im Kern geht es darum von etwas Wichtigem abzulenken. Wichtig ist nur, dass nicht wirklich etwas getan wird. Vielmehr soll sogar nichts getan oder verändert werden. In manchen Fällen soll durch einen erheblichen Arbeitseinsatz von Kästchenankreuzen sogar etwas vertuscht werden!

In der Öffentlichkeit ist diese Strategie sehr gut und häufig zu beobachten. Wenn in Unternehmen oder in der Politik Fehler oder etwas Skandalöses passiert, wodurch auch ein Schaden entsteht, und dann an die Öffentlichkeit gelangt, geht es nun auch darum, einen weiteren Schaden oder für sich selbst bzw. die eigene Partei abzuwenden. Bei diesem drohenden Schaden kann es sich um das Image, um das Finanzielle oder auch um Delikte mit strafrechtlichen Konsequenzen haben. Nun kommen die Kästchenankreuzer ins Spiel:

Strategische Gründe für eine Untersuchungskommission

Wenn nun infolge eines Skandals ein Schaden droht, dann wird z.B. eine „Untersuchungskommission“ eingesetzt. Dies geschieht insbesondere aus zwei Gründen:

1) Durch das Einsetzen der Untersuchungskommission soll die Behauptung legitimiert werden, dass man selbst von den schlimmen Missetaten (einer unbekannten Gruppe) nichts wusste und schon gar nicht in irgendeiner Form damit etwas zu tun hatte. Dies hat den Zweck sich von der Schuld „reinzuwaschen“

2) Durch die Arbeit der U-Kommission soll unausgesprochen signalisiert werden, dass man selbst nun daran interessiert sei alle Fakten (restlos?) aufzuklären, klare Maßnahmen gesetzt und die Täter zur Verantwortung gezogen werden. Doch im Grunde handelt es sich hierbei um eine bloße Verzögerungstaktik.

Doch neben der politischen Ablenkung von korrupten Aktivitäten, gibt es auch eine Reihe von Unternehmen und Organisationen welche ein Interesse daran haben, so zu tun als würde etwas getan werden, nur damit am Ende des Tages NICHTS getan wird. Weitere Beispiele für den Einsatz der Kästchenankreuzer:

  • Unternehmen, welche bei Kinderarbeit oder Sklaverei erwischt werden und angeblich selbst nichts davon wussten
  • Unternehmen, welche einen Umweltskandal mit Giftmüll vertuschen wollen (Filmtipp: Vergiftete Wahrheit)
  • Immobilienhaie, welche mit dem ewigen Anfertigen von Gutachten und Evaluierungen bei Mietern Zeit schinden wollen, damit gesetzlich verpflichtende Sanierungsmaßnahmen doch nicht umgesetzt werden
  • Manager, welche extra Mitarbeiter dafür anstellen, dass arbeitsintensive Berichte erstellt werden, welche am Ende ohnehin niemand liest

Fallen dir Tätigkeiten aus deiner Arbeit ein, welche nur den Zweck haben von etwas Anderem abzulenken oder damit dein Chef nach außen hin so tun kann, als wäre deine Abteilung mit etwas Wichtigem beschäftigt?

V – Die Aufgabenverteiler

Der Name ist Programm, doch auch wenn dieses Programm nicht stattfinden würde und der Aufgabenverteiler zuhause bleiben würde, könnte die Arbeit trotzdem erledigt werden. Im Grunde handelt es sich bei den verteilten Aufgaben seitens der Managerkategorie „Aufgabenverteiler“ um einen Tätigkeitsbereich, welcher sich in die Reihe der Bullshit-Jobs einordnen lässt. Die Argumente dafür sind vielfältig.

Zum Einen werden die meist sehr teuren Aufgabenverteiler eingesetzt um die Untergebenen nach Zuweisung der Aufgaben zu kontrollieren ob diese auch Ihre Arbeit machen. In der Regel machen diese auch die Arbeit, vor allem vor dem Hintergrund, dass eine geleistete Arbeit auch das Selbstwirksamkeitserleben stärkt. Modernere Konzepte wie z.B. die Vertrauensarbeitszeit würde diese Kontrollinstanz obsolet machen. Klar gibt es Arbeiten, bei welchen die Aufgaben tatsächlich kontrolliert werden sollten, vor allem hinsichtlich Sicherheits- und Qualitätsthemen. Doch häufig ist die Kontrolle nicht nur obsolet, sondern sogar schädlich!

Experten führen sich am Liebsten selbst

Vor allem der Versuch Expertengruppen mit Zuckerbrot und Peitsche zu kontrollieren und Aufgaben von oben herab zuzuweisen scheitern in der Praxis wie am Fließband. Denn Experten managen sich auch aufgrund ihres hohen Kompetenzniveaus in der Regel selbst. Sie diskutieren über Probleme, treffen eigenständige bzw. teambasierte Entscheidungen, wählen die Aufgaben selbst. Doch auch das managen der Zeit ist für viele Experten die Normalität. Ein Vorgesetzter der ihnen dann noch sagt wo es lang geht, würde viele Experten das Weite suchen.

Grundsätzlich unterscheidet der Bullshitjobs-Autor David Graeber auch zwischen zwei Typen der Aufgabenverteiler:

  • Typ 1: verteilt die Aufgaben, teilweise Wichtiges, teilweise auch unnütze Bullshit-Tätigkeiten
  • Typ 2: verteilt die (Bullshit-Aufgaben) UND erfindet sogar extra noch Bullshit-Aufgaben, da er oder seine Untergebenen sonst nichts zu tun hätten

Gelegentlich werden Bullshit-Job-Positionen auch mit der Absicht geschaffen, unliebsame Personen loszuwerden indem neue Management-Positionen mit fragwürdigen Tätigkeiten im Unternehmen geschaffen werden, die im Grunde niemand braucht. Der Zweck dieser Vorgehensweise ist es, inkompetente Personen zu loszuwerden und nutzlose Tätigkeiten zuweisen, damit die versetzte Person sonst keinen Schaden anrichten kann. In manchen Fällen werden auch kompetente Mitarbeiter versetzt, sobald diese einem Vorgesetzten karrieretechnisch selbst gefährlich werden können.

Hast du in deiner Arbeit oder in der Schule manchmal das Gefühl, von deinen Vorgesetzten bzw. Ausbildnern Aufgaben zu erhalten, welche du erhältst, weil sonst nichts zu tun wäre? Wenn ja, was wären das für Aufgaben?

War das schon alles?

Nein, denn laut dem Autor David Graeber gibt es zwar noch weitere Bullshitjob-Typen, allerdings lassen sich diese teilweise schwer einteilen, ob es sich hierbei wirklich um Bullshit-Tätigkeiten oder doch nur um (nützliche) Jobs mit schlechten Arbeitsbedingungen handelt.

Darüber hinaus gibt es unter den fünf Typologien auch noch eine hohe Variabilität hinsichtlich von Kombinationen zwischen den Typen. Beispielsweise gibt es auch Lakaien, welche gleichzeitig auch Schläger ODER Kästchenankreuzer sind.

Wie geht es weiter?

Alles in Allem ist das Thema Bullshit-Jobs ein sehr interessantes, mit welchem David Graeber einen Nerv von Millionen von Menschen getroffen hat und dem Ganzen einen Namen gegeben hat. Für Andere wiederum stach er in ein Wespennest, welche dem Autor und dessen Ideen eher feindselig gegenüberstehen.

Leider ist David Graeber im September 2020 unerwartet früh, im Alter von nur 59 Jahren, gestorben. Zu einer Zeit, als er weiterhin das Thema Bullshit-Jobs erforschte und vielleicht noch weitere wissenschaftliche Artikel veröffentlicht hätte. Doch wer weiß, vielleicht findet sich jemand (unter den Lesern?), welcher das Thema aufgreift, in Graeber´s Fußstapfen tritt und weiter erforscht?

Weiterführende Quellen:

  • Graeber, D. (2020) Bullshit Jobs. Vom wahren Sinn der Arbeit. Klett-Kotta.
  • Film: Vergiftete Wahrheit (2019)
  • Dahlgreen, W. (2015). 37% of British workers think their jobs are meaningless. Abgerufen am 10. September 2021 unter https://yougov.co.uk/topics/lifestyle/articles-reports/2015/08/12/british-jobs-meaningless

Mario Schuster

Mario Schuster ist Arbeits- und Sportpsychologe sowie zertifizierter Mentaltrainer im Leistungssport. Zudem ist er ein praxiserfahrener Sportwissenschafter und hat am 1.Jänner 2017 das Unternehmen Mental Synergy gegründet. Mit diesem hat er sich zum Ziel gesetzt, das Training mentaler Kompetenzen in Sport und Wirtschaft zu etablieren.

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