Der Tag des Sports 2016 & die Sportpsychologie

Knapp 300.000 Besucher waren heuer am Tag des Sports im Wiener Prater (früher noch am Heldenplatz) und konnten neben Sportstars wie Marcel Hirscher oder Eva-Maria Brem auch die RioMedaillengewinner Tanja Frank und Thomas Zajac hautnah erleben. Doch dies ist nur ein kleiner Auszug der Vielzahl an anwesenden österreichischen Sportgrößen am TdS 2016.

Doch das Beste an diesem Rieseneintagesevent – neben all den Reden und Ehrungen – war die Möglichkeit sich bei rund 122 Sportverbände und Sportorganisationen zu informieren. Zudem konnte man auch bei über 150 Mitmachstationen Bewegungspunkte sammeln und ein Auto gewinnen. (!!!)

Allem voran war nicht zu übersehen, welch Spaß und Freude Kinder und Jugendlichen (als auch Erwachsenen) dabei hatten sich in neuen Sportarten – die über den Mainstream hinausgehen – an der gemeinsamen Bewegung zu erfreuen. Und Spaß und Freude ist doch etwas was den Sport ja zu etwas etwas Besonderem in unserem Leben macht.

Auch die Sportpsychologie war in diesem Jahr wieder durch das Österreichischen Bundesnetzwerks für Sportpsychologie (ÖBS) vertreten.

Am Stand des ÖBS (Bundesnetzwerk für Sportpsychologie) haben der Sportpsychologe Georg Hafner (links im Bild) und der Mentalcoach Mario Schuster (rechts im Bild) Sportinteressierte über die Rolle der Sportpsychogie informiert.
Am Stand des ÖBS (Bundesnetzwerk für Sportpsychologie) haben der Sportpsychologe Georg Hafner (links im Bild) und der Mentalcoach Mario Schuster (rechts im Bild) Sportinteressierte über die Rolle der Sportpsychogie informiert. (Foto: Mario Schuster)

Gemeinsam mit drei KollegInnen informierten wir interessierte Menschen über die Möglichkeiten von mentalem Training und über die Aufgaben der Sportpsychologie in Österreich. Während uns einige SportlerInnen aus dem aktiven Leistungssport über deren positiven Erfahrungen mit sportpsychologischem Training berichteten, klärten wir wiederum Andere über unsere Einsatzmöglichkeiten und Finanzierungswege auf. Dabei zeigte sich, dass weiterhin Aufklärungsbedarf über die Chancen und der Bedeutung der Sportpsychologie für die Zukunft des österreichischen Sports besteht.

Zuguterletzt möchte ich euch nicht unser Highlight bei unserem „Standl“ vorenthalten: Neben einem „Mental-Quiz“ haben es vor allem die Jonglierbälle den Passanten angetan. Anfangs als zusätzliche Mitmachgelegenheit gedacht, avancierten die Jonglierbälle zum „Publikumsmagneten“. Dies war neben den eigenen Zirkusfähigkeiten auch unserem Engagement zu verdanken, den Kindern, als auch Erwachsenen die ersten Schritte zur mentalen Aktivierung und Konzentrationssteigerung mit einfachsten Mitteln zu vermitteln.

 

Autor: Mario Schuster

 

Mario Schuster

Mario Schuster ist Arbeits- und Sportpsychologe sowie zertifizierter Mentaltrainer im Leistungssport. Zudem ist er ein praxiserfahrener Sportwissenschafter und hat am 1.Jänner 2017 das Unternehmen Mental Synergy gegründet. Mit diesem hat er sich zum Ziel gesetzt, das Training mentaler Kompetenzen in Sport und Wirtschaft zu etablieren.

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